Na, wird dir öfter gesagt, dass du sehr sensibel bist? Begleiten dich seit der Kindheit Worte wie „Ängstlich“, „Weinerlich“, „Sensibel“.
Hochsensibilität ist jedoch nicht nur eine emotionale Situation, sondern eine Grundausstattung deines Nervensystems. Reize werden sehr fein wahrgenommen, überfordern, erschöpfen und überreizen schnell.
Du hast sehr feine Antennen für alle Umweltreize, aber du spürst auch deinen eigenen Körper feiner als andere. Schmerz, Unwohlsein, Zyklusschwankungen, Entzündungszeichen… bei dir ist alles deutlich zu fühlen und du erntest vielleicht oft unverständiges Kopfschütteln, wenn du anderen davon berichtest.
Ob Hochsensibilität eine eigene Entität im Spektrum der Neurodivergenz ist oder nicht, ist unklar. Menschen mit ADHS und ASS gehören auf jeden Fall auch zum Symptomprofil der „Hochsensiblen“.
Hier ist weibliche Sozialisierung ein Vorteil, denn weiblcih gelesenen Personen gestehen wir eine höhere Emotionalität und „Weich-Sein“ eher zu. Männlich sozialisierte Personen haben es mit einer Hochsensibilität oft schwer. Sie werden eher diskriminiert („Bist du schwul?!“) und müssen gegen schwarze Pädagogik nach der Norm „Ein Indianer kennt kein Schmerz.“ ankämpfen. Denn zwei Weltkriege und mesogyne Gesellschaftskonzepte prägen bis heute das Bild auf den Mann.
Selbsttests Hochsibilität
Gleichklang Studien (finde ich sehr schön gemacht, gute Fragen)


Psychologie Heute (schöner Test, vielschichtiges Testergbenis)



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